Video introduction
Dear friends
We thank very much Yasmin Fedda and Dan Gorman for this introduction of our community.
Mar Musa from Yaz Silver on Vimeo.
Dear friends
We thank very much Yasmin Fedda and Dan Gorman for this introduction of our community.
Mar Musa from Yaz Silver on Vimeo.
Heute Morgen noch vor der Messe habe ich mir mit dem Bischof von Kirkuk zusammen einen Teil der Übertragung der Weihnachtsmesse in der Geburts-Basilika in Betlehem angeschaut. Die wunderschönen lateinischen Gesänge und Ehrfurcht gebietenden lateinischen Lesungen haben mich mit tiefer Traurigkeit erfüllt. In diesem Moment ist die Kirche zu einem linguistischen Museum verkommen. Was konnte der anwesende palästinensische Präsident Abu Masen wohl von dieser Messe mitnehmen? Was verstanden die Hunderte von Pilgern und einheimischen Gläubigen? Sicher gab es Hefte in Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch zum Mitverfolgen der Zeremonie, doch der eine Gott verlangt: "Hör" und auch: "Verkünde". Paulus erklärt uns klipp und klar: prophetisches Reden in verständlicher Sprache ist der Zungenrede vorzuziehen. Latein gehört heute, bei aller Notwendigkeit seiner Pflege, in den Bereich der Zungenrede. Es scheint als ob die Kirche, die einst in der Mitte der Gesellschaft und der Kultur stand, zur Fremden mit einer unverständlichen Sprache werden will: zur Barbarin.1
Kirkuk, 20. Dezember 2011
Liebe Freunde,
Vielen Dank noch einmal für den herzlichen Empfang durch die schweizerischen und italienischen Mitglieder der Vereine der Freunde unserer monastischen Gemeinschaft. Es hat mir gut getan, Eure Nähe zu spüren. Danke auch für die vielen Beweise der Solidarität, die Ihr uns in diesen aufgewühlten Zeiten im Nahen Ostens gegeben habt. Die Statistiken über die Nutzung unserer Internetseite und unsere "Inbox" sagen uns, dass Ihr unser Wirken aufmerksam verfolgt. Danke! Der Nahe Osten, und speziell Syrien, braucht viel Fürbitte und Solidarität. Wir beobachten eine stetige Steigerung der Gewalt, während wir nicht aufgeben, mit all unserer Energie zur Gewaltlosigkeit und zur Versöhnung aufzurufen.
dieser Brief beginnt an einem Mittwoch im November 2003, während ich mich auf der Durchfahrt in Homs befinde, der wichtigsten Stadt Mittelsyriens.
Übermorgen werde ich mit Pater Jacques in den Libanon fahren, um die Vertreter von zwei Organisationen zu treffen, die uns in der Vergangenheit viel geholfen haben und von denen wir hoffen, dass sie es auch in Zukunft tun werden.
Jens Petzold, der vor vier Jahren in der Kirche des Klosters die Taufe empfangen hatte, hat sich während der Eucharistiefeier am Ostermontag Gott im monastischen Leben geweiht. Butros Abo tat seine Gelübde am Fest des Kreuzes am 14. September, nachdem er fünf Jahre im Kloster gelebt hat.
Der Brief dieses Jahres setzt sich aus zwei Teilen zusammen
- Der erste ist ein Bericht über die Gemeinschaft und ihre Projekte
- Der zweite Teil ist eine Reflektion von Pater Paolo
Dieser "Brief an die Freunde des Mar Musa Klosters" hätte zu Weihnachten fertig sein sollen, nun hoffen wir, dass er Euch zu Ostern erreicht. In meinem und im Namen der Gemeinschaft bedanke ich mich herzlich bei allen, die uns Ihre besten Wünsche gesandt haben. Das Abendgebet ist die Zeit, während der wir Euch alle im Geiste der Solidarität treffen. Dort fühlen wir uns Euch nahe und dort erfahren wir Eure Teilname an unserem gemeinschaftlichen Abenteuer.
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